Konzerte · Wintersemester 2011/12

Treffpunkt (1) Musik · Studenten musizieren

Mittwoch, 26. Oktober 2011 · Musiksaal der Universität · Beginn: 18:00 Uhr · Eintritt frei

Treffpunkt zum Beginn des Studienjahres.
Die alten Studentinnen und Studenten begrüßen die „Neuen“.

Zeit für Musik
HILDEGARD VON BINGEN (1098—1179)


Mittwoch, 16. November 2011 · Aula der Universität · Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 14,– € / Ermäßigt: 7,– €

Lesekonzert:

Marie-Luise Hinrichs (Klavier) spielt eigene Klavierbearbeitungen von Musik von Hildegard von Bingen, Claudia Maria Brinker (Sprecherin) rezitiert Texte von Hildegard von Bingen.

Hildegard von Bingen

„Anima symphonialis est“ – Die Seele des Menschen ist symphonisch gestimmt. Marie-Luise Hinrichs hat in ihrer Begeisterung für Hildegard von Bingen etliche ihrer insgesamt über 70 Lieder, Hymnen und Antiphonen umfassenden „Symphonia“ (1151 und 1158) auf Klavier transkribiert und so Menschen zugänglich gemacht.

Ihre Kompositionen werden begleitet von aussagekräftigen Textbeispielen aus Hildegards Werk, rezitiert von Claudia Maria, so dass hier die Musik und die Sprache Hildegard von Bingens als ein harmonisches Ganzes zusammen wirken.

Hildegard von Bingen (1098-1179), Mystikerin des Mittelalters, Benediktinerin und Äbtissin, Gründung der Klöster Rupertsberg und Eibingen, Prophetin, Dichterin, Komponistin, Ärztin und Naturheilkundlerin. Ihre auf göttliche Visionen beruhende spirituelle Kosmologie befasst sich vor allem mit dem ganzheitlichen Menschenbild, der harmonischen Schöpferordnung und den Heilkräften der Natur.

Marie-Luise Hinrichs (Pianistin)

Die Pianistin Marie-Luise Hinrichs ist eine überaus interessante und experimentierfreudige Musikerpersönlichkeit, die in den vergangenen Jahren mit zahlreichen ungewöhnlichen Projekten eine ihr ganz eigene und unverkennbare Handschrift gezeigt hat und sich damit deutlich vom gängigen klassischen Metier abhebt.

Marie-Luise Hinrichs

Bekannt wurden vor allem ihre herausragenden Interpretationen und CDs bei EMI und CPO mit Sonaten Padre Antonio Solers, die bis dato einem breiten Publikum noch gänzlich unbekannt waren.

Ihre Mozart CD bei EMI wurde 1998 für den Cannes Classical Award nominiert.

Nach ihrem Studium in Hamburg und Köln ging sie für kurze Zeit nach New York, kehrte aber zu ihren Wurzeln nach Europa zurück und lebt und arbeitet zur Zeit in Köln, wo sie sich seither neben dem klassischen Repertoire auch intensiv der orientalischen und vor allem der Alten Musik widmet.

Sie konzertiert in ganz Europa, dem Orient, Australien und den USA.

Claudia Maria Brinker (Rezitatorin/Sprecherin/Performerin)

Studium u.a. an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit 1982 neben experimentellen Schauspiel- und Regietätigkeiten mit zahlreichen Lesekonzerten und Rezitations-/Musikprogrammen unterwegs. Seit 1991 Mitglied in der poetischen Performance-Konstellation Yoganauten (Kulturförderpreis 2001).

Freie Sprecherin für öffentlich-rechtliche Sender, z.B. den WDR und andere freie Tonproduktionsfirmen. Sprecherin (voice-over, Dokumentationen) u.a. für CD & DVD-Produktionen, Hörbücher, Entspannungskommentare. Freie Sprecherzieherin und Sprech- trainerin für Bühne, Funk (Aus- und Fortbildungsredaktion des WDR) und andere Berufssparten.

Weitere Infos: » www.marie-luise-hinrichs.de « · » http://www.claudia-brinker.de/ «

FILMVORFÜHRUNG:
„Vision. Aus dem Leben der Hildegard von Bingen.“

Mittwoch, 23. November 2011 · Musiksaal der Universität · Beginn: 18:00 Uhr · Eintritt frei

Anschließendes Gespräch mit Prof. Dr. Karl Josef Lesch (Autor eines Buches über Hildegard von Bingen), Prof. Wolfgang Mechsner (Moderation) und weiteren Teilnehmern.

Treffpunkt 
(2) Musik · Studenten musizieren

Mittwoch, 14. Dezember 2011 · Musiksaal der Universität · Beginn: 18:00 Uhr · Eintritt frei

 

No Fear – No Doubt
Texte, Gedichte, Hörexperimente und Musik
für Mallets & Percussion von Manfred Menke

Donnerstag, 19. Januar 2012 · Aula der Universität
Beginn: 20:00 Uhr · Eintritt: 10,00 € / Ermäßigt: 5,00 €

Manfred Menke ist ein kreativer Kopf, ein vielseitig interessierter Zeitgenosse und ausserdem ein ziemlich neugieriger Geist. Denn der studierte Diplom-Musikpädagoge, Schlagzeuger und weltbekannte Komponist beschäftigt sich nicht allein mit Musik, er hat u.a. über 100 Gedichte verfasst, von denen eine Auswahl beim Konzert vorgestellt wird.

Nicht nur in der Musik ist die „Zeit“ ein wesentlicher Parameter, „das Leben“ selbst gleicht einer Art „Tanz auf Zeit“ und so hat er eine Uhr konstruiert, die er „Zeittänzer“ (1988) nannte, bei welcher sich das Uhrwerk – der einen Tänzer verkörpernden Uhr – an der Stelle des Herzens befindet. Eine von zwei Exemplaren, die er baute, hat er verschenkt, die zweite kann am Abend des 19. Januar 2011 in Augenschein genommen werden.

Manfred Menke am Vibraphon

Soloauftritt: Manfred Menke am Vibraphon beim Percussion-Festival Vechta (2006)

No Fear – No Doubt“, Titel einer Komposition aus dem Jahr 2001, dient als Motto des Konzertes, bei dem zumeist Werke gespielt werden, die in Vechta entstanden sind.

Sowohl seine Texte und „Geh Dichte“ als auch die Auswahl der Titel für seine Kompositionen zeigen Menke als einen offenen und überaus kreativen Geist, der „augenzwinkernd“ – frei und sehr experimentierfreudig – zwischen philosophischen Reflexionen und intelligenten Wortspielen wechseln kann und dabei „normale“ Wahrnehmungsmuster gezielt und kunstvoll auf den Kopf stellt.

Bevor er sich kompositorisch den Mallets (= Marimba, Vibraphon, Xylophon, Glockenspiel) zuwandte, spielte er zunächst Percussion, dann Keyboards und zuletzt Vibraphon bei der norddeutschen Jazzrock-Formation Gud Njuhs und schrieb über 20 Stücke für das Sextett mit der Besetzung Saxophon, E-Gitarre, Vibraphon, Keyboards, Bass und Drumset.

Im Frühjahr 1995 wurde das Fernsehen auf ihn aufmerksam und im Sept. 1995 wirkte er mit als Kandidat bei der beliebten ARD-Sendung „Geld oder Liebe“ mit Jürgen von der Lippe und begeisterte ein Millionenpublikum mit einem seiner bekanntesten Stücke.

Mit dem Nordwestdeutschen Schlagzeugquartett Akzente realisierten Menke und seine Schlagzeugkollegen die Auftragskomposition „Schmelzpunkt“ für ein Stahlwerk, welches die verschiedenen Produktions-Phasen des Betriebes illustriert.

Fünf Schlagzeuger hauen – diesmal nicht (!) – auf die Pauke:
Felix Holzenkamp, Nils Gerhardts, Gerhard Stengert, Thomas Aldenhoff, Manfred Menke
(Foto: Gaby Keiten-Möhlmann)

Seit einigen Jahren wohnt der gebürtige Dinklager wieder in seinem Heimatort. Während der Zeit, die er „wohnhaft in Vechta“ war, entstanden Werke, von denen einige mittlerweile als Standard-Repertoire der Schlagzeugmusik gelten. Eines, dass bereits weltweit in etwa 20 Ländern aufgeführt wurde, ist „Eine kleine Tischmusik“, was sich bei einer Probe des Percussion-Ensembles an der Universität Vechta entwickelte. Es ist also keineswegs unmöglich „von Vechta aus“ die Welt zu erobern.

Ausführende:

Mallets & Percussion:
Thomas Aldenhoff, Nils Gerhardts,
Felix Holzenkamp, Gerhard Stengert
und Manfred Menke

Streitgespräch:
Prof. Dr. Roland Hafen,
Prof. Wolfgang Mechsner,
Prof. Dr. Theo Hartogh

URLAUBSREIF:
Corinna Brumund, Veronika Lemke,
Manfred Menke und Christoph Ramke

Seit Juli 2001 betreibt er seine eigene Homepage, auf der die Noten seiner Kompositionen bestellt werden können. Als vielseitiger Bastler hat er auch seinen Auftritt im Internet selbst gestaltet, da er sich – so ganz nebenbei – mit Web-Design und graphischer Gestaltung beschäftigt, wofür er ebenfalls eine auffallende Begabung hat.

Neben einigen Solowerken für Marimba und Vibraphon wird Menke zusammen mit seinen Schlagzeugkollegen eine Auswahl seiner Ensemble-Werke vortragen und Hörexperimente vorstellen, die sich wahrscheinlich am ehesten in die Kategorie „Neue Musik“ einsortieren lassen, immer aber von seiner ganz besonderen Art von Humor durchdrungen sind. Freuen Sie sich auf ein Konzert mit Texten, Gedichten, Hörexperimenten und Musik für Mallets und Percussion von Manfred Menke.

Weitere Infos: » www.manfred-menke.de «

Opernabend

Mittwoch, 25. Januar 2012 · Musiksaal der Universität · Beginn: 20:00 Uhr · Eintritt frei

Studentinnen und Studenten singen bekannte Arien aus verschiedenen Opern.
Präsentiert von Dr. Klaus G. Werner

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Treffpunkt 
(3) Musik · Studenten musizieren

Mittwoch, 01. Februar 2012 · Musiksaal der Universität · Beginn: 18:00 Uhr · Eintritt frei

Flyer · Winter 2011/12
» Zeit für Musik «

Konzerte der Reihe „Zeit für Musik“ werden in Zusammenarbeit von UNIMUSIK und der Stadt Vechta veranstaltet.

ZFM-Logo

» http://www.zeitfuermusik.de/ «

Plakat · Zeit für Musik
No Fear – No Doubt

Ein „Jubiläumskonzert“ mit Texten, Gedichten, Hörexperimenten und Musik für Mallets und Percussion von Manfred Menke, der seit 1986 als Dozent für Schlagzeug an der Universität Vechta beschäftigt ist.

No Fear – No Doubt

» No Fear – No Doubt «

Denkprozesse

Ich denke, also bin ich.
Ich bin, also kann ich denken.
Ich kann, also bin ich denkend.
Ich kann denken, dass ich spinne!

Ich spinne, also denke ich.
Ich denke, also kann ich spinnen.

Gedanken spinnen
ein „begriffliches“ Netz!

Mit diesem Netz
kann ich mich fangen.

In diesem Netz
kann ich mich verfangen.

Zerreißt es – bin ich wieder frei!

Ich denke nicht, also bin ich.
Ich bin nicht, was ich denke.
Bin ich, was ich nicht denke?

Denken hilft mir
etwas herauszufinden.

Wenn ich etwas herausfinde,
bin ich nicht mehr der, der ich war!

Wer war ich, bevor ich
etwas herausfand?

» Manfred Menke (30. Dez. 1993) «

» Streitgespräch «

Das „Streitgespräch“ wurde von Anja Diekhoff und Kerstin Hömmken (StudentInnen der Universität Vechta) in einem Seminar unter Anleitung von Manfred Menke geschrieben.

Streitgespräch der Professoren

Das Sprech-Trio wird im Rahmen des Konzertes am Donnerstag, den 19. Januar 2012 von Prof. Dr. Theo Hartogh, Prof. Wolfgang Mechsner und Prof. Dr. Roland Hafen „vorgestritten“.

» Die Urlaubsreifen «

Sind Sie (auch schon) URLAUBSREIF!

Die Urlaubsreifen

URLAUBSREIF! Ich bin fertig total geschafft, denn die viel zu viele Arbeit schlägt mir ganz schön auf den Magen …

Ein vierstimmiges Sprechstück frei nach der „Fuge aus der Geographie“ von Ernst Toch.