Treffpunkt (1) Musik · Studenten musizieren
Freitag, 29. Okt. 2010 · Musiksaal der Universität · Beginn 16.00 Uhr · Eintritt frei
Nach der Verabschiedung im Niedersächsischen Landtag und der Veröffentlichung im Ministerialblatt des Landtages darf sich die Hochschule Vechta nun offiziell Universität Vechta nennen. Am 29. Oktober 2010 feiert die Universität diese Umbenennung und wird sich an diesem „Universitätstag“ mit interessanten Projekten, Vorträgen und Informationen präsentieren.
Der erste Treffpunkt Musik dieses Semesters steht im Rahmen dieses besonderen Tages und findet bereits am Nachmittag um 16.00 Uhr im Musiksaal der Universität statt.
Zeit für Musik
Vortrag: „Aspekte der Schubert-Rezeption: Von der Bildpostkarte bis zum Holzschnittzyklus – die Winterreise im bildkünstlerischen Diskurs.“ · Ludger Rehm
Mittwoch, 17. Nov. 2010 · Musiksaal der Universität · Beginn 20.00 Uhr · Eintritt frei
Vortrag zum Konzert in der kommenden Woche mit Musikbeispielen der beiden Musiker.
Ludger Rehm, geb. 1963 in Kleve am Niederrhein. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Philosophie in Münster absolvierte er ein Lehramtsstudium für die Fächer Musik und Deutsch in Osnabrück und hat die Facultas für das Fach „Darstellendes Spiel“.
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Gegenwärtig unterrichtet er am Gymnasium Damme und bildet am Studienseminar Osnabrück Musiklehrer für das Lehramt an Gymnasien aus. Desweiteren lehrt er Musikdidaktik an der Universität Osnabrück.
Zeit für Musik
Konzert: Winterreise · Franz Schubert
Mittwoch, 24. Nov. 2010 · Musiksaal der Universität · Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: 12,00 € / Ermäßigt: 6,00 €
Markus Krause, geb. 1964, ist Preisträger des 43. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und mehrfacher Preisträger nationaler Gesangswettbewerbe.
Winterreise · Franz Schubert
Markus Krause (Bassbariton)
Andreas Fischer (Klavier)
Seine Konzerttätigkeit als Lied- & Oratoriensänger führt Markus Krause ins In- und Ausland. Dabei kann er auf große Erfolge als Solist mit führenden europäischen Chören und Orchestern zurückblicken. In der Musikhalle Hamburg, im Herkulessaal München, in der Thomaskirche Leipzig sowie im Konzerthaus und der Philharmonie der Bundeshauptstadt Berlin wurde er gleichermaßen als lyrisch/dramatischer Baß-Bariton begeistert gefeiert.
Seine Tätigkeit als Opernsänger weist ebenfalls große sängerische wie darstellerische Erfolge auf. So war er Publikumsliebling an den Bühnen in seiner Heimatstadt Marl, dem Ruhrfestspielhaus Recklinghausen, den Theatern Münster, Detmold und Regensburg wie auch bei den Sommerfestspielen in Bad Hersfeld. Zahlreiche Rundfunkproduktionen (beim WDR, NDR, HR, SWR, BR und dem MDR), weltweite Live-Übertragungen (Deutsche Welle u.a.), Interviews sowie CD-Aufnahmen runden sein Erscheinungsbild als Bassbariton ab.
Foto: Andreas Fischer und Markus Krause
Andreas Fischer, geb. am 29.07.1963 in Siegen, absolvierte von 1970 bis 1984 seine musikalische und pianistische Ausbildung bei GMD Rolf Agop in Siegen.
1984 bis 1991 folgte das Studium Klavier an der Hochschule für Musik Detmold bei M. Suzuki und Prof. Fr. W. Schnurr, desweiteren studierte er Tonsatz und Schulmusik. Besondere Studien bei Prof. R. Weber in künstlerischer Liedgestaltung.
1991 bis 1996 Lehrauftrag an der HFM Detmold für Künstlerische Liedgestaltung und Liedbegleitung. 1993 bis 1996 Dozent für Klavier am Städt. Konservatorium Osnabrück. Seit 1996 Tätigkeit als Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Fach Klavier an der Universität Vechta, daneben Musikschultätigkeit sowie freiberufliche Tätigkeit als Klavierpädagoge im Raum Osnabrück.
Vortrag: „Jazz in Deutschland von den 1950er bis zu den 70er Jahren – eine Bestandsaufnahme“ · Heiko Fabig, M.A.
Mittwoch, 08. Dez. 2010 · Musiksaal der Universität · Beginn 20.00 Uhr · Eintritt frei

Heiko Fabig, geb. 1977, absolvierte von 1998 bis 2007 sein Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in den Fächern Musikwissenschaft, Volkskunde/Europäische Ethnologie und Ethnologie.
Das Studium schloss er im Jahr 2007 mit dem Magisterexamen und der Magisterarbeit im Fach Volkskunde mit dem Titel „Die Hauptgewährsperson Johannes Künzigs – Biographie und Sammlung aus volkskundlicher Perspektive“ (Betreuer: Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann und Prof. Dr. Werner Mezger) ab.
Daneben war er seit 2001 als studentische Hilfskraft an der Universität Münster sowie beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe beschäftigt. Von Juni 2008 bis Ende 2009 war er als wissenschaftliche Hilfskraft beim Projekt „Digitale Musikedition“ (Edirom) des Musikwissenschaftlichen Seminars Detmold/Paderborn tätig.

Foto: Der junge Miles Davis
Seit Januar 2010 ist Heiko Fabig Dozent bzw. Leiter des Fachbereichs Musik an der Katholischen Akademie Stapelfeld in Cloppenburg. Zugleich arbeitet er an seiner Dissertation im Fach Musikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zum „Kantatenwerk Dieterich Buxtehudes im Kontext seiner Zeit“ (Betreuer: Prof. Dr. Jürgen Heidrich, Münster und Prof. Dr. Joachim Veit, Detmold/Paderborn).
Treffpunkt (2) Musik · Studenten musizieren
Mittwoch, 15. Dez. 2010 · Musiksaal der Universität · 19.00 Uhr · Eintritt frei
„Über Studentenextremitäten und Herzohren …“
Mittwoch, 19. Jan. 2011 · Musiksaal der Universität · Beginn 20.00 Uhr · Eintritt frei
Robert Schumann (1830)… im Kampf gegen die „Philister, musikalische und sonstige, vorzüglich die längsten“ …
Vortrag und Konzert mit den „Papillons“ op. 2 von Robert Schumann.
Prof. Wolfgang Mechsner
(Vortrag und Klavier)
Wolfgang Mechsner ist nicht nur ein erfahrener Kammermusikpartner und Liedbegleiter im klassischen Genre, sondern beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit Jazzmusik. Hinzu kommen Buchpublikationen aus seiner Feder in den Bereichen Musikwissenschaft und Instrumentalpädagogik.
Neben seiner Lehrtätigkeit konzertiert er vor allem als Kammermusikpartner, hin und wieder auch als Solist. Mit dem Saint-Clair Trio (Compact Disc Songs of Innocence) gibt der Pianist Konzerte im In- und Ausland (1997 und 2002 in North Carolina, USA und 2005 in Albanien beim Festival Allegretto).
Als Pianist des Remarque-Trios (Klaviertrio) war in den Jahren 2001 bis 2009 Mechsner regelmäßiger Gast bei den Kammerkonzerten der Städtischen Bühnen in Osnabrück. Mit dem Jazz-Klavierduo CrossoverPiano gab der Pianist Konzerte in Deutschland und in den Niederlanden (2000 Übertragung eines Konzertes in Amsterdam im Concertsender Amsterdam).
2010 nahm Mechsner in Baltimore (USA) zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke des amerikanischen Komponisten Daniel Carney auf. Auch als Autor ist Wolfgang Mechsner hervorgetreten mit einer umfangreichen Biographie über den Komponisten Wilhelm Petersen (Frankfurt 1996) und dem Lehrbuch Spielen und Begleiten (Darmstadt 2002) über spontane Liedbegleitung und erste Schritte zum Jazzklavier, welches mittlerweile in der dritten Auflage vorliegt.
Einführung: „Madame Butterfly“
Mittwoch, den 26. Jan. 2011 · Musiksaal der Universität · Beginn 18.00 Uhr
Einführender Vortrag von Dr. Klaus G. Werner zur Opernexkursion
Treffpunkt (3) Musik · Studenten musizieren
Mittwoch, 02. Feb. 2011 · Musiksaal der Universität · Beginn 19.00 Uhr · Eintritt frei
Opernexkursion · „Madame Butterfly“
Donnerstag, 03. Feb. 2011 · Theater Osnabrück
Madame Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini nach der gleichnamigen Tragödie von David Belasco, die wiederum auf einer Erzählung von John Luther Long basiert, sowie dem Roman Madame Chrysanthème (1887) von Pierre Loti.
Das Libretto stammt von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. Sie wurde in ihrer ursprünglichen Fassung als Zweiakter am 17. Februar 1904 in Mailand uraufgeführt. Die Uraufführung der dreiaktigen Neufassung fand am 28. Mai 1904 in Brescia statt.




