Béla Bartók · Mikrokosmos

UNIMUSIK hatte am 03. Februar zu einem Vortragskonzert über Béla Bartók eingeladen. Und es kamen viele, aus der Uni, aus der Stadt, auch Schüler und Schülerinnen. Es war ein schöner Abend, mit vielen Hörbeispielen von der CD, mit musikalischen Beiträgen von Studierenden und den beiden Klavierdozenten Andreas Fischer und Wolfgang Mechsner.

Mechsner erzählte zunächst die Biographie, sprach dann über die Kompositionsphasen im Werk des Komponisten, um dann zum zentralen Punkt Bartóks zu kommen: Wie er aus dem Geist der Volksmusik eine eigene Musik schuf, die Tonalität nie wirklich verlassend aber eine Sprache in neue Bereiche des Hörens entwickelnd.

Der Mikrokosmus als Klavier- und Hörschule ist ein guter methodischer Weg, um sich diesen neuen, z.T. sehr dissonanten Welten zu nähern. Und die Studierenden gaben ein beeindruckendes Beispiel dafür ab: wenn man sich wirklich offen, wirklich „hörend“ auf diese Musik einlässt, entwickelt sich ein Sinn für sie, ja ein Gespür und ein Hören für ihre ganz eigene Schönheit.

Ein schöner Abend eben, ziemlich lang, aber abwechslungsreich.
Und … Bartók war irgendwie „da“ :-) .

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