Oper? – Oper!

Liebe, Leid und Leidenschaften: das ganze Programm großer Gefühle und Gesten – die Welt der Oper. Am Mittwoch, den 25. Januar 2012 ist ab 20:00 Uhr beim Treffpunkt Musik im Musiksaal der Universität Vechta Gelegenheit in diese Welt einzutauchen, sich von ihr rühren, berühren, erheitern zu lassen …

Solisten des Abends sind die Studierenden des Faches Musik. Sie singen wunderschöne Opernarien und -duette von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von Weber, Albert Lortzing, Friedrich von Flotow, Bedrich Smetana, Johann Strauß und Engelbert Humperdinck. Durch den Abend führt der kenntnisreiche und amüsante Dr. Klaus G. Werner.

Mitwirkende: Stefanie Ahrens, Hanna Bickmeyer, Nadine Freese, Marian Grummel, Sarah Herzog, Jessica Lehmann, Jana Pospeschill, Kristina Schmidt, Andre Boots

Am Klavier: Galina Gulm und Wolfgang Mechsner

Inszenierung: Melanie Schote-Frenzel und Beate Stanko
Conférencier: Dr. Klaus G. Werner

Termin: Mittwoch, 25. Januar 1012 um 20:00 Uhr, Musiksaal Universität Vechta

Sind Sie (auch schon) URLAUBSREIF?!

Unter dem Motto „No Fear – No Doubt“ wird es ein ungewöhnliches Konzert mit Musik, Texten und Gedichten von Manfred Menke geben, welches UNIMUSIK am Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 20:00 Uhr in der Aula der Universität Vechta veranstaltet.

JA, NEE oder DOCH · Drei Musikprofessoren führen ein Streitgespräch.

Bei plötzlich auftretenden Geräuschen haben Schlagzeuger zumeist weniger oder keine Angst im Verhältnis zu „normalen“ Menschen, weil sie ja selbst andauernd ungewöhnliche Geräusche mit grosser Dynamik produzieren. Und vor ausgebildeten Schlagzeugern muss nun wirklich niemand Angst haben, denn sie können zwar energisch zuschlagen, tun dies allerdings nur, um ihrem Instrumentarium differenziert Klänge zu entlocken.

··» Nils Gerhardts, MM, Thomas Aldenhoff, Gerhard Stengert, Felix Holzenkamp «··
(Foto: Gaby Keiten-Möhlmann)

Sollten Sie tatsächlich URLAUBSREIF! sein, ist gerade das ein guter Grund der facettenreichen Musik für Mallets und Percussion von Manfred Menke zu lauschen, die von dem seit 1986 an der Universität beschäftigten Schlagzeuger als Solist (an der Marimba und dem Vibraphon) sowie gemeinsam mit seinen Kollegen Thomas Aldenhoff, Nils Gerhardts, Felix Holzenkamp und Gerhard Stengert vorgetragen wird.

Manfred Menke (Marimba-Solo) Streitgespräch der Professoren Die Urlaubsreifen

Fotos: Manfred Menke (Marimba-Solo), Streitgespräch der Professoren,
URLAUBSREIF, Bearbeitung der „Fuge aus der Geographie“ von Ernst Toch

Darüber hinaus gibt es bei diesem Konzert eine Ausstellung mit Gedichten des vielseitig interessierten Zeitgenossen Manfred Menke, in denen er „augenzwinkernd“ – frei und sehr experimentierfreudig – zwischen philosophischen Reflexionen und intelligenten Wortspielen wechselt und dabei „normale“ Wahrnehmungsmuster auf den Kopf stellt.

Ausführende:

Mallets & Percussion:
Thomas Aldenhoff, Nils Gerhardts,
Felix Holzenkamp, Gerhard Stengert
und Manfred Menke

Streitgespräch:
Prof. Dr. Roland Hafen,
Prof. Wolfgang Mechsner,
Prof. Dr. Theo Hartogh

URLAUBSREIF:
Corinna Brumund, Veronika Lemke,
Manfred Menke und Christoph Ramke

Neben einem „Hörexperiment“ werden auch zwei Sprechstücke aufgeführt. Eines davon ist eine Bearbeitung der „Fuge aus der Geographie“ von Ernst Toch, die von Menke 1995 umgetextet wurde und sich unter dem Titel URLAUBSREIF! humorvoll mit der Überlastung durch zuviel Arbeit befasst, heutzutage auch „Burn Out“ genannt.

Drei Professoren der Universität Vechta, Prof. Dr. Roland Hafen, Prof. Dr. Theo Hartogh und Prof. Wolfgang Mechsner, echauffieren sich vehement in einem witzigen STREITGESPRÄCH, ein Stück, welches in einem Seminar unter Anleitung von Manfred Menke von zwei Studentinnen als Sprechtrio konzipiert wurde.

Freuen Sie sich auf ein ungewöhnliches UNIMUSIK-Konzert mit Texten, Gedichten, Hörexperimenten und Musik für Mallets und Percussion von Manfred Menke.

Weitere Infos: » www.manfred-menke.de «

Rhythmus, eine „organisierende“ Kraft

Rhythmus hat eine „organisierende“ Kraft. Durch Rhythmus bekommt alles Struktur und Sinn, wie schon Duke Ellington sagte: „It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing)“.

Auch Harmonien und Melodien sind ohne Rhythmus undenkbar, weil das Verhältnis von zwei exakt gestimmten Tönen zueinander – bezogen auf die Schwingungen pro Sekunde, die in Hertz gemessen wird – ein Rhythmisches ist. Die Oktave schwingt doppelt so schnell wie der Grundton, was einem Schwingungsverhältnis von 2:1 entspricht. Die Quinte schwingt zum Grundton in einem Verhältnis von 3:2, die Dur-Terz in einem Verhältnis von 5:4.

Ein Rhythmus muss, so wie eine schwere Dampfwalze den Untergrund plattwalzt, eine gewisse Energie haben, um zu überzeugen und das kann sehr viel Spaß machen. Versuchen Sie mal eine Party, bei der ordentlich das Tanzbein geschwungen werden soll, ohne Rhythmus zu veranstalten – wahrscheinlich wird das keine gute Party!

Die für meinen Geschmack beste Tanzmusik der Welt ist allerdings nicht der „Swing“, sondern lateinamerikanische Musik mit afrocubanischen und brasilianischen Rhythmen. Zwei sehr prägnante und bekannte „rhythmische Figuren“ aus dieser Musik hat der weltbekannte Rhythmusforscher Jürgen Wennemann jetzt sogar in der Unterwasserwelt entdeckt: Cascara und Clave, die in seinem Film von Fisch und Frosch gespielt werden.

Cascara und Clave · Ein „tierischer Groove“ von Jürgen Wennemann

Es ist wirklich eine witzige Idee, zwei „rhythmische Figuren“ so zu präsentieren und man sieht, dass Rhythmen gemeinsam zu spielen tatsächlich ein großer Spaß sein kann.

Nach dieser Session mit dem Fisch stand der Frosch, der zur Cascara die Rumba-Clave „gesungen“ hat, dem weltbekannten Rhythmus-Forscher Jürgen Wennemann und seinem Unterwassermusikforschungsteam für ein kurzes Interview zur Verfügung.

Frage an den Frosch: „Und was essen Sie am liebsten?“ Antwort: „Quark!

Im Film handelt es sich ja buchstäblich um zwei rhythmische Figuren und gerade deswegen hat diese Art der Präsentation einen besonderen pädagogischen Wert. Und wie schon mit dem Beispiel der Tanzmusik gesagt: Rhythmus kann sehr viel Spaß machen.

Ein großartiges Konzert …

war die Winterreise am vergangen Mittwoch.

Es stimmte einfach alles: ein wunderbarer Sänger, der mit großem Können und Ausdruck die Ohren und Herzen des Publikums erreichte, ein sehr guter, sicherer und feinfühliger Pianist und, genauso wichtig: ein wunderbares Publikum, welches zahlreich erschienen war und den Musiksaal füllte.

Ein gelungener Festakt …

… war die Feier, welche am „Universitätstag“ (Fr, 29. Okt. 2010) anlässlich der Umbennung der Hochschule Vechta stattfand. Nach der Verabschiedung im Niedersächsischen Landtag im Sommer 2010 und der Veröffentlichung im Ministerialblatt des Landtages darf sich die Hochschule Vechta jetzt offiziell „Universität Vechta“ nennen.

Chorkonzert am 23. Juni 2010Foto vom Chorkonzert am 23. Juni 2010

„Für unser Land ist das zwar nur ein kleiner Schritt“, so formulierte es die niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in ihrer Rede. Zugleich betonte sie aber, dass es für die Universität und die Region ein sehr, sehr großer Schritt ist.

Die Musik bei dieser Feierstunde wurde von unserem Chor (plus Orchester) unter der Leitung von Dr. Klaus G. Werner vorgetragen und bot einen würdigen Rahmen. Es passte wirklich alles und der begeisterte Zuspruch kam von allen Seiten.

Dank an alle, die mitgewirkt haben!